Mobil ohne Automobil

Ein ÖV-Mobilitäts-Konzept, das Kunden nie im Stich lässt

 

Hans Ulrich Kunz, Basel
Ausgabe August 2006

 

 

Das Konzept, das 1/3
heute Autofahrender zum freiwilligen Umsteigen auf ÖV bewegen könnte

ÖV vernetzen, damit Autofahrende umsteigen.
Mehr ÖV-Mobilität anbieten, Strassen entlasten.
Das können Tram, Bahn und Bus.
Zusammen mit Taxi, Rufbus, Sharing.

 

 

Ein Konzept aus 6 Elementen:

 

Ein ÖV-Mobilitäts-Konzept, das Kunden nie im Stich lässt

Wer heute öffentlich mobil sein will, muss sich oft mit Nicht-Transport abfinden.
Deshalb fährt 80% der Bevölkerung Auto. Trotz hoher Kosten, trotz vieler Staus.

Kombinieren Bahn, Tram und Bus ihr Angebot mit Taxi, Rufbus, Sharing, entsteht rund-um-die-Uhr nutzbare öffentliche Mobilität. Das könnte bis in 10 Jahren 1/3 der Autofahrenden von der Strasse locken und ÖV seine finanzielle Basis radikal stärken.

Dieses ÖV-Konzept ist nachfolgend in 6 Konzept-Elementen dargestellt.

ÖV Öffentlicher Nah- und Fernverkehr mit Bahn, Tram, Bus. ÖV grenzt sich als Begriff zum IV (Individualverkehr, Autoverkehr) ab.

 

Erweiterter ÖV Kombination von ÖV mit Taxi, Rufbus, Carsharing, Mietauto, Mietvelo, Mitfahrbörsen, Sammeltaxi, Bürgertaxi usw. zu „Mobiketten“.

 

Begriffe:

 

Mobikette Kombiniertes Angebot aller Verkehrs-Anbieter (erweiterter ÖV) für ein Mobilitäts-Angebot „von Haus zu Haus“, so wie es den Bedürfnissen der Bevölkerung ideal entgegenkommt.

 

Mobi-Marketing Auf Kundenattraktivität ausgerichtete Preisbildung mit dem Ziel, möglichst viele Autobesitzende zum Umsteigen auf ÖV zu motivieren und so das gesamte ÖV-Einkommen massiv zu erhöhen.

 

Mobi-Marketing-Instanz Optimiert und definiert das gemeinsame Angebot aller Verkehrsanbieter.

 

 

 

 

 

„Ist das Auto im Haus, fällt ÖV raus“

Wer 10‘000 € und mehr in ein Auto investiert hat und im Jahr für Garage, Steuern und Versicherung 1000 € und mehr bezahlt, nutzt sein Gefährt so viel wie möglich. Die Betriebskosten für Benzin, Diesel für vier und mehr transportierte Personen kosten kaum mehr als 0,1 € pro km. Das ist wesentlich günstiger als ÖV. Zudem transportiert das Auto „Rund-um-die-Uhr von Irgendwo nach Überall“.

Ist das Auto im Haus, fällt ÖV raus.

 


 

Konzept-Element 1 (von 6)

Marktüberlegungen für attraktiven ÖV

Dieser Vorschlag ist die Kombination des heute in dicht bevölkerten Gegenden schon guten ÖV-Angebots mit auf Handy angezeigten Mobiketten, zu attraktiven Mobi-Marktpreisen und mit Monatsrechnung. Alle gewinnen:

 

WIN-

WIN

für:

 

Bevölkerung preisgünstige Mobilität
Bahn, Tram, Bus viel mehr Verkehrsertrag
Autofahrende fühlbar entlastete Strassen

 

 

Kostet heute Autobesitz eine Familie 2000 € bis 5000 € im Jahr, kann mit Mobiketten komfortable „ÖV-Rund-um-die-Uhr-Mobilität“ für viele Umsteiger kostengünstiger sein. Für Bahn, Bus und Tram bedeutet Kostenverlagerung vom Autobesitz auf ÖV gesteigertes Verkehrseinkommen.

 

ÖV lässt nie im Stich, die neue Philosophie

„ÖV-Rund-um-die-Uhr-Mobilität“ entkräftet einer der Hauptgründe für Autobesitz. Die jederzeitige Verfügbarkeit mit verbesserten Angeboten für Freizeit, Wochenend-Sport und Ferien macht ÖV zur lässigen Familien-Mobility.

 

Viele Autofahrende würden gerne umsteigen

Viele sind gezwungenermassen Autobesitzende, weil ÖV einschneidende Mobility-Lücken hat: Kein Transport für die Heimkehr spätabends, ein wenig attraktives, für Familien kostspieliges Angebot an Wochenenden, wenig Verbindungen für tägliche Besorgungen. Für viele ist Autobesitz „notwendiges Übel“, weil günstigstes Transportmittel für Beruf, Familie und Freizeit. Sie würden gerne auf ÖV umsteigen! Zukunfts-Vision am Fernsehen:

 

Tagesschau-Nachricht aus dem Jahr 201X

Motivierende Finanzüberlegungen

Autobesitz kostet Haushalte 2000 bis 5000 im Jahr, hauptsächlich für die Fixkosten Amortisation, Leasing, Garage, Steuern, Versicherung. Heute geben Haushalte im Schnitt weniger als 1000 €/Jahr für ÖV aus. Bieten Bahn, Tram und Bus „Rund-um-die Uhr Mobilität“, kann jeder Umsteige-Haushalt ÖV pro Jahr rund 2000 bis 3000 € gesteigertes Verkehrseinkommen bringen.

 


 

Konzept-Element 2

Mobiketten: Den Bedürfnissen angepasster ÖV
Hypothetische Beispiele für Mobiketten

 


Familie

Unsere ganze Familie ist öffentlich mobil. Das kostet im Schnitt 250 € im Monat. Der Schul weg mit Bus für die beiden Kinder, die Ausflüge in die Stadt, das Wochen ende und die Fahrt in die Ferien. Nie lässt ÖV im Stich, stets haben alle Transport.

 

Beruf

Ich nehme Abendkurse und mache oft Überstunden. Manchmal komme ich spät nach Hause und an Wochenenden fahre ich in die Berge. Ich habe alle Mobilität, auch Taxi, wenn andere Transportmöglichkeiten fehlen. Das kostet mich rund 2000 € im Jahr. Autobesitz wäre für mich umständlicher und teurer.


Business

Als Businessman kann ich mir heute nicht mehr vorstellen, wie ich früher täglich ins Auto steigen und wegen Staus, Schnee oder Eis in Stress geriet. Heute kann ich jederzeit und überall in Taxi, Bus, Tram, Carsharing, Mietwagen springen und meine Termine sicher halten. Am Monatsende erhalte ich eine Rechnung zu fairen Tarifen. Das nenne ich Reise-Komfort!
 

Freizeit

Früher waren wir in Wochenend-Staus gefangen oder hatten auf vereisten Strassen Unfall-Risiko. Heute profitieren wir vom breiten ÖV-Angebot für alle Sport-Arten, an allen Wochenenden, in alle Gegenden.


 



Konzept-Element 3

Handy zeigt Weg und Kosten


Per Handy reist sich leicht: Es zeigt die naheliegendsten ÖV-Stationen, weist mit GPS den Weg. Für alle Fahrten kann ich via Handy alle Transportmöglichkeiten erfahren, kenne die Kosten im voraus, kann zwischen zeitsparenden etwas kostspieligeren und langsameren preisgünstigen Verbindungen wählen.

 

Handy-Funktionen


Zeigt Mobiketten von Haus zu Haus: Zeitbedarf, Kosten, zeitsparende (etwas kostspieligere) und langsamere (preisgünstige) Verbindungen.
Registriert Reservationen
Ist Ticket, ermöglicht Schwarzfahrkontrolle und ist Zahlungsmittel
zeigt via GPS (Galileo) den Weg von und zu Haltestellen / Stationen

 

Beispiele von Handy-Anzeigen für einen Transportfall mit zwei Alternativen: Schnell und komfortabel (Anzeige 1), oder preisgünstig (Anzeige 2).
 

 

Weststr. 56
Taxi wartet 16h20
an 16h57
€ 23.--
buchen?

Weststrasse
Tram ab 15h32
an 17h25
€ 12.--
buchen?

Anzeige 1

Anzeige 2

                      

 

Einfaches Abrufen

Das Handy kennt meinen Wohnort, die oft besuchten Lokationen, die gegenwärtige Position und die Zeit. So kann es jederzeit die nächsten Verbindungen anzeigen, für die Zieleingabe genügen ein paar Tastendrücke.

Das Handy zeigt mehrere Reise-Möglichkeiten: Spätabends erhalte ich als Frau zu geringen Mehrkosten ein Taxi, als ÖV-Vielnutzer alle Monate eine Taxifahrt zu Vorzugskonditionen.

Das Handy zeigt die Mobiketten: Kombination der vorhandenen Transportangebote von Tram, Bus, Bahn mit Taxi, Mitfahrgelegenheiten, Sharing, Rufbus. So kann ich zwischen verschiedenen Möglichkeiten wählen: Schnellere (kostspieligere, komfortablere) und etwas langsamere, dafür preisgünstige Verbindungen.

Es geht auch ohne Handy

Schüler, für Wenig- und für Routinefahrer, die oft dieselben Strecken und Moiketten benützen, wer das Handy vergessen hat, fährt ohne Problem: An Automaten ein kostenloses „Temporärticket“ beziehen, einen persönlichen Code eingeben, sich per Video registrieren.

Zum Umsteigen bewegender ÖV verlangt grundsätzliche Neu-Überlegung

Bisher bieten Bahn, Tram, Bus ihre Dienstleistungen weitgehend isoliert an. Ausnahmen sind regionale Vernetzungen mit Tram und Bus, Generalabonnemente, Zusammenarbeit mit Auto- und Fahrradvermietung. Damit entsteht noch keine „ÖV-Rund-um-die-Uhr-Mobilität von Irgendwo nach Überall“, es entsteht noch kein zum Autobesitz vergleichbar attraktives Angebot.

Die grundsätzliche Neu-Überlegung geht im vorliegenden Konzept

· von der „kundenbezogenen Idealvorstellung“ aus „was Benützer von ÖV erhalten sollten, damit diese zum Umsteigen motiviert sind“ und

· berücksichtigt die Möglichkeiten neuester Technologieentwicklungen.

Es entsteht die Kombination der Konzept-Elemente 1-5 zum „bestmöglichen ÖV-Angebot“.


 

Konzept-Element 4

Kundenorientierte Angebots- und Preisbildung

Damit Autobesitzende umsteigen und ÖV-mobil werden, braucht es im ÖV das „Rund-um-die-Uhr-von-Irgendwo-nach-Überall“-Mobilität. Dafür sind die vielen heute bestehenden Angebotslücken (kein Transport spätabends) durch Angebotserweiterung und eine ausgleichende Preisgestaltung zu eliminieren.

 

 

Für Bahnen lohnt es sich, einem Kunden, der im Monat über 100 € Bahnleistung bezieht, im Monat eine oder zwei Taxifahrten günstiger anzubieten. Das ist dann zwingend notwendig, wenn sonst keine andere Transportmöglichkeit mehr besteht. Für Tram- und Busanbieter lohnt es sich ebenfalls, Vielfahrenden „Mobiketten“ preislich attraktiv zu machen. Damit die Kosten solcher Angebote in Grenzen bleiben, sind Vergünstigungen mengenmässig einzuschränken, respektive mit dem (z.B. monatlichen) Umsatz zu koppeln.

 

 

 

Mobi-Marketing-Instanz

Kundenorientierte Angebots- und Preisbildung benötigt eine von den Transportanbietern gebildete übergeordnete Marketing-Instanz. Sie erhält Zuschüsse von den Anbietern (zum Beispiel 10% vom Umsatz).

Diese Zuschüsse setzt sie für eine aus Kundensicht optimale Preisbildung strategisch ein.

So ebnet sie die heute bestehenden Angebots-Lücken im ÖV. Es entsteht eine WIN-WIN-Situation unter den Anbietern: Alle profitieren vom möglich werdenden Mehr-Umsatz.

 

 

 

 

 

Die Chance preisoptimierter Mobiketten

Kaum wird ein Autofahrender auf ÖV umsteigen, muss er mit einschneidenden Angebotslücken rechnen. Umsteigen auf ÖV wird attraktiv, wenn Bahn, Tram- und Busbetreiber ihren Kunden, die weil sie ihr Auto verkauft haben und pro Monat 200 € bis 300 € ÖV-Umsatz generieren, in Mobiketten Kostenspitzen ausgleichen.

 

 

 

ÖV hat exzellente Karten

· ÖV kann leistungsabhängige Kosten bieten, während Autobesitz hohe Fixkosten beschert.

· ÖV kann von jeder Familie oder Person, die ihr Auto verkauft, pro Jahr zusätzlich rund 2000 € oder mehr Verkehrsertrag erwarten.

 


 

Konzept-Element 5

 

Leistungsabhängige Monatsrechnung: fair, zeitgemäss

Telefongesellschaften machen es vor, mehr als 70% der Bevölkerung nutzt leis tungs abhängige monatliche Verrechnung. Übliche Abonnemente entsprechen kundenbezogenem Marketing nicht.

 

Monatsrechnung der Familie Meier-Müller
2 Erwachsene, 2 Kinder

 

Tag Verbindung, Verkehrsträger

Nachttaxi Verbindungs-Ersatz

km Tarif Kosten €
1 Bern > Villmergen 4 Reisende
Villmergen-Zürich 1 Reisender Bahn Spitzenverkehrszeit
70

5

x... 25

5

2  

Taxi Spitzenverkehrszeit

35 y... 10

10

2 Stadtverbindung ZH 1 Reisender   z... 2
2 Zürich-Bern 2 Erwachsene, 1 Kind 105   45

 

Neben Monatsrechnung sind auch weitere Zahlungsarten möglich

 

Prepay


Die Technik gibt es schon: verschiedene aufladbare Geldkarten werden angeboten.
Bestehende Ticketautomaten
Technisch kaum ein Problem, diese mit kostengünstigen Zusatzmodulen aufzurüsten. Damit zum Beispiel Zahlung via Handy, das gleichzeitig Transport anbietet und reserviert, möglich wird.


 

 



 

Konzept-Element 6

ÖV-Einkommensoptimierung

ÖV soll seine Chancen optimal ausnutzen können. Eine elektronisch erstellte Monatsrechnung ermöglicht die Optimierung des Entgeltes ÖV-Leistungen nach mehreren Kriterien, zum Beispiel:

· Nachts und zu Spitzenverkehrszeiten darf ÖV im Nahbereich mehr kosten

· Zu Tages- und Nachtzeiten niedriger Verkehrsfrequenz können mit günstigen Preisen Belastungsspitzen ausgeglichen werden.

· Zu Randzeiten (oder bei Regenwetter), wenn z.B. Taxitransport notwendig oder wünschbar ist, können Spezialkonditionen zum Tragen kommen, etwa in Form eines umsatzabhängigen Bonus.

 

Anregung 1: ÖV-Einkommensoptimierung nach Verkehrsfall

 

Verkehrs-Fall

Verkehrs-Träger

Bahn Bus Tram Taxi / Sammeltaxi /Sharing Rufbus / Mitfahr-zentralen
Spätabends bis 06h00 Günstiger Fernverkehr, Nahverbindungen 100% Zuschlag 100% Zuschlag 100% Zuschlag Verbilligung bei fehlender ÖV-Verbindung Betriebs-Zuschuss
Spitzen-Verkehrszeiten 30% Zuschlag 30% Zuschlag 30% Zuschlag 30% Zuschlag 30% Zuschlag
Schwache Verkehrszeiten tagsüber 50% Verbilligung 50% Verbilligung 50% Verbilligung Normaltarif Normaltarif

Anregung 2: Einkommensoptimierung nach Verkehrs-Anbieter


 

Bezug und Kosten Kunde (€) Lieferkonditionen €/km Kosten
Betreiber €
Rechnung Kunde
Bahn: 1000km zu 0.07€ 0.07 70 70
Tram, Bus: 100km zu 0.1€ 0.15 30 60
Taxi, Normalpreis: 5km 0.1 10 10
Taxi, Urgent (20 €/Mt frei) 2 30 30
Schul-Abholbus 2 30 10
Car Sharing 100km .5 € 50 60
Kalkulatorisches Ergebnis

(Bruttogewinn/Bruttoverlust)

  220 240
			

			

Zum Umsteigen bewegender ÖV verlangt benutzerbezogene Neu-Überlegungen

 

 

                   

 

Bisher bieten Bahn, Tram, Bus ihre Dienstleistungen weitgehend isoliert an. Ausnahmen sind regionale Vernetzungen mit Tram und Bus, Generalabonnemente, Zusammenarbeit mit Auto- und Fahrradvermietung. Damit entsteht noch keine „ÖV-Rund-um-die-Uhr-Mobilität von Irgendwo nach Überall“, es entsteht noch kein zum Autobesitz vergleichbar attraktives Angebot.

 

Die grundsätzliche Neu-Überlegung geht im vorliegenden Konzept

· von der „kundenbezogenen Idealvorstellung“ aus „was Benützer von ÖV erhalten sollten, damit diese zum Umsteigen motiviert sind“ und

· berücksichtigt die Möglichkeiten neuester Technologieentwicklungen.

Es entsteht die Kombination der Konzept-Elemente 1-5 zum „bestmöglichen ÖV-Angebot“.

 

 


Grenzen, Vorschläge

„Mobil ohne Automobil“ kann in eng besiedelten Gegenden, wo bereits ein gutes Verkehrsangebot vorhanden ist, im Umfeld grösserer Städte funktionieren. Länder wie die Schweiz, die Niederlande, Dänemark, Österreich das Ruhrgebiet oder Regionen der genannten Länder könnten Pionierfunktion übernehmen.

In diesen eng besiedelten Gegenden könnten bis 1/3 aller Autobesitzenden von „Mobil ohne Automobil“ profitieren. Das würde die Einkommensverhältnisse öffentlichen Verkehrs radikal verbessern. Damit ein Haushalt „ÖV-mobil“ werden kann, sollten in etwa folgende Konditionen erfüllt sein:

· Haltepunkte öffentlichen Verkehrs in Wohnortsnähe,

· Wohnort in der Nähe einer verkehrsmässig gut erschlossenen Stadt,

· per ÖV gut zugängliche oft besuchte Haltepunkte (Arbeitsort, Schule),

· ökologische Grundhaltung und die Bereitschaft, für Transport etwas mehr Zeit aufzuwenden und etwas weniger Komfortansprüche zu stellen, als das per Auto möglich wäre.

Voraussichtlich trifft das auf rund 1/3 der Bevölkerung einer dicht besiedelten Region zu. Viele heute wegen fehlender ÖV-Alternative zum Autofahren Gezwungene wären froh, auf dieses kostspielige und pflegeintensive verzichten zu können. Für nur etwa 1/4 aller Autofahrenden hat Autobesitz einen starken emotionalen Wert.